Die Akupunktur ist ein Jahrtausend altes chinesisches Therapieverfahren, bei welcher feine Nadeln an verschiedenen Akupunkturpunkten gestochen werden. Sie ist die bekannteste Methode der Chinesischen Medizin. Die meisten Akupunkturpunkte befinden sich auf den sogenannten Meridianen, welche mit anderen anatomischen Strukturen verbunden sind, wie z.B. dem lymphischen System, dem peripheren Nervensystem sowie den Muskeln und Faszien. Entsteht eine zu grosse Ansammlung von Energie (Qi) oder Blut, so kann dies Schmerzen auslösen. Mit Hilfe der Nadeln lassen sich Energieblockaden besänftigen und die Selbstheilungs- und Regulierungskräfte des Körpers werden angeregt.
Die häufigsten Anwendungsbereiche mit Akupunktur sind: Schmerzen, Allergien, Verdauungsstörungen, Gynäkologische Probleme, Erkältungen, Schlafstörungen, Energielosigkeit. Gerne berate ich Sie individuell.



Schröpfen ist eine Hautreiztherapie, die zu den ausleitenden Verfahren gehört. In Glaskugeln wird ein Vakuum erzeugt, welche dann auf die verspannten oder schmerzhaften Stellen des Körpers gesetzt werden.
Die saugende Wirkung der angesetzten Gläser entgiftet den Körper ausserdem von Schadstoffen, die mit dem Blut an die Körperoberfläche gezogen werden. Es entstehen schmerzlose künstliche Blutergüsse, welche sich innerhalb von wenigen Tagen wieder regenerieren.



Beim Moxa wird das chinesische Kraut Artemisia vulgaris (Beifuss) auf der Haut erwärmt. Durch diese Wärme werden verschiedene Kältekrankheiten behandelt und das Qi wird im Körper bewegt. Bekannt ist diese Methode auch in der Gynäkologie, wenn das Drehen des Kindes im Bauch vor der Geburt erwünscht wird.



Gua Sha (Gua = Schaben und Sha = Ausschlag) besteht aus wiederholtem Schaben auf eingeölter Haut mit einer abgerundeten Kante. Üblicherweise wird ein chinesischer Porzellansuppenlöffel, eine abgenutzte Münze, abgerundete Tierhörner oder Jade verwendet. Die abgerundete Kante wird auf die eingeölte Haut gedrückt und entlang der
Muskeln oder der Meridiane bewegt. Dieses Verfahren verursacht eine verstärkte Durchblutung (Sha) in der Haut, wobei auch Petechien entstehen können. Es dauert normalerweise 2 bis 4 Tage, bis diese wieder verschwinden. Je stärker die „Blutstase“ (im Sinne der chinesischen Medizin) ist, desto stärker verfärbt sich die Haut. Typischerweise verspüren Patienten sofort eine Erleichterung und Veränderung. Dieses Therapieverfahren wird vor allem bei Erkältungen, Nacken- und Rückenschmerzen angewendet.